- Beim Kauf von Rohgarn ist das Garn feiner als angegeben. Beispielsweise beträgt die tatsächliche Fadenzahl eines vermeintlichen 40er-Garns 41.
- Unzureichende Feuchtigkeitsaufnahme. Nach dem Bedrucken und Färben von Textilien geht beim Trocknen viel Feuchtigkeit verloren. Die Textilspezifikation bezieht sich jedoch auf das Grammgewicht unter Berücksichtigung der Standard-Feuchtigkeitsaufnahme. Daher ist das Grammgewicht bei trockenem Wetter und unvollständiger Feuchtigkeitsaufnahme des getrockneten Stoffes ebenfalls unzureichend. Diese Abweichung ist besonders bei Naturfasern wie Baumwolle, Leinen, Seide und Wolle ausgeprägt.
- Übermäßiger Verschleiß des Rohgarns während des Webprozesses führt zum Verlust von zu vielen Faserflusen, wodurch das Garn dünner wird und somit ein geringeres Grammgewicht resultiert.
- Das erneute Färben während des Färbeprozesses führt zu einem hohen Garnverlust und macht das Garn dünner.
- Eine zu hohe Feuerleistung beim Sengen führt zu einer übermäßigen Austrocknung der Stoffoberfläche und zu einer Beschädigung des Garns beim Entschlichten, was eine Garnverdünnung zur Folge hat.
- Beschädigung des Garns durch Natronlauge während der Mercerisierung.
- Beschädigungen der Stoffoberfläche durch Aufrauen und Rauhen.
- Schließlich entspricht die Dichte nicht den Prozessanforderungen. Die Produktion erfolgt nicht gemäß den Spezifikationen, da die Schuss- und Kettdichte unzureichend sind.

Veröffentlichungsdatum: 09.12.2025