Sowohl im Inland als auch im Ausland durchbrechen günstige Baumwollpreise wichtige Widerstände.

Sondermeldung des China Cotton Networks: Am 22. Januar setzten die ICE-Baumwoll-Futures ihren Aufwärtstrend fort, unterstützt vom starken Trend des Dow Jones Industrial Average. Am Freitag erreichten alle US-Aktienindizes neue Höchststände, und der Baumwollpreis brach technisch aus. Saisonale Marktdaten deuten darauf hin, dass die Baumwollpreise die Höchststände des Frühjahrsmarktes erreichen könnten.

 

Der jüngste Positionsbericht der CFTC zeigte, dass Fonds letzte Woche etwa 4.800 Kontrakte gekauft haben, wodurch sich die Netto-Short-Position auf 2.016 Kontrakte reduzierte.

 

Was das Wetter betrifft, so sind die Bedingungen in den Baumwoll produzierenden Ländern der Welt uneinheitlich. Westtexas ist nach wie vor trocken, aber letzte Woche gab es Regen, im Delta übermäßigen Regen, in Australien, insbesondere in Queensland, reichlich Regen, und für diese Woche wird eine neue Regenrunde erwartet. In der südamerikanischen Baumwollregion herrscht ein Wechselspiel aus trockenen und feuchten Bedingungen, und Zentralbrasilien ist trocken.

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Am selben Tag stiegen die ICE-Baumwoll-Futures stark an, zum einen durch spekulative Short-Positionen, zum anderen durch Fonds, die weiterhin Long-Positionen kauften. Der Aktienmarkt erreichte sogar ein neues Hoch, und der Rückgang des US-Dollars wirkte sich positiv auf den Baumwollmarkt aus.

 

Diese Woche werden die US-BIP-Daten für das vierte Quartal veröffentlicht, die erhebliche Auswirkungen auf die Zinspolitik der Federal Reserve vor ihrer Sitzung in der letzten Januarwoche haben werden. Das BIP, das die jährliche Veränderung des inflationsbereinigten Wertes aller von der Wirtschaft produzierten Waren und Dienstleistungen misst, wird aktuell auf 2,0 Prozent geschätzt, verglichen mit 4,9 Prozent im dritten Quartal.

 

Die Energiemärkte legten im Laufe des Tages zu, da die Kälte und die Probleme im Nahen Osten weiterhin für positive Marktentwicklung sorgten. Trotz der Sanktionen westlicher Länder ist Russland zum größten Rohölexporteur nach China aufgestiegen. Aufgrund der Sanktionen liegen die russischen Ölpreise deutlich unter denen anderer Länder. Russland war einst der wichtigste Rohöllieferant Europas, exportiert heute aber den Großteil seines Öls nach China und Indien.

 

Technisch gesehen hat der wichtigste März-Kontrakt der ICE mehrere Widerstandsmarken nacheinander durchbrochen, wobei die aktuelle Erholung mehr als die Hälfte des Rückgangs von September bis November des letzten Jahres ausmacht, und zum ersten Mal seit dem 30. Oktober liegt er über dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt, ein wichtiges Kriterium für technische Anleger.

 

Quelle: Chinesisches Baumwollinformationszentrum


Veröffentlichungsdatum: 24. Januar 2024